Aktuelles

Ehrungsmatinee der SPD-Grötzingen

Ein Hauch von Geschichte wehte am 14. Januar durch das Herbert-Schweizer-Haus Begegnungsstätte Grötzingen. Grund waren die Ehrungen für verdiente Mitglieder für eine lange Parteizugehörigkeit und runde Geburtstage aus dem Kreis der SPD in Grötzingen. Der Termin stand unter dem Zeichen von Mahnung und Aufbruch zugleich. Mahnung deshalb, weil viel über Verantwortung gesprochen wurde: Die Demokratie muss geschützt werden, Populismus gestoppt werden und die Geschichte muss mit Demut behandelt und darf nicht vergessen werden. Aufbruch, weil „wir uns wehren müssen, gegen das was sich gerade zusammenbraut“. Dieses Zitat aus einem der vielen bewegenden Zeitzeugenberichten des Vormittags zeigt, wofür die SPD-Grötzingen steht: „Eine Partei der Freiheit des Geistes.“

Die Matinee war auch eine wichtige Gelegenheit, zu lernen, dass das Leben nicht immer geradlinig verläuft und politische Umstände sehr wohl maßgeblichen Einfluss für jeden Einzelnen haben: Die Nachkriegszeit, die Aufarbeitung der Nazi-Herrschaft, der Ost-West-Konflikt oder die Wiedervereinigung waren einschneidende Ereignisse, die sich teilweise massiv auf das Leben auch von Grötzingerinnen und Grötzinger auswirkte. Gerade auch deswegen, weil unser Ort dafür steht, Menschen bei sich zu integrieren und zur Heimat für jene zu werden, die woanders nicht bleiben können. Der festliche Teil der Matinee wurde gerahmt von der Streicherklasse von Frau Schubert-Heide. Werke von Cannabich (1731-1789), Lully (1632-1687) und Pleyer (1757-1831) wurden von Hanna Fröhlich, Sonja Fenske (beide Violine) und Franka Hautzinger (Viola) meisterhaft dargeboten.

Zur SPD-Grötzingen gehört aber auch immer der Blick nach vorne. Und dies wurde insbesondere auch von jenen Genossinnen und Genossen formuliert, die bereits über 50 Jahre in der Partei sind: „Wenn der Ortschaftsrat eine starke SPD-Fraktion hat, haben alle Grötzinger Bürgerinnen und Bürger etwas davon.“ Diesen Gedanken einer geehrten Genossin nahm die OV-Vorsitzende Silke Bergerhoff zum Anlass, daran zu erinnern, dass 2024 ein entscheidendes Wahljahr ist. Sie appellierte an alle Mitglieder sich an den geplanten, vielfältigen Aktionen der SPD zu beteiligen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Parsa Marvi pflichtete bei: „Es ist Zeit für ein Bündnis für Demokratie. Dieses gehen wir gemeinsam mit allen Demokratinnen und Demokraten an.“ Dabei erinnerte er an das Jubiläum des Grundgesetzes und welche Verantwortung sich daraus für uns alle erwächst.

Sibel Uysal – Bildungspolitische Sprecherin der Karlsruher Gemeinderatsfraktion – betonte, dass diesem Anspruch nur durch gute Bildung gerecht zu werden ist. Zugleich gab sie in einem sehr aufschlussreichen Input einen Einblick in den Karlsruher Haushalt, der aufgrund eines Defizits (von immerhin 2,4 %) Sparmaßnahmen notwendig macht. Sie stellte allerdings klar, dass die SPD zentrale sozialpolitische Maßnahmen, Angebote und Projekte uneingeschränkt weiterverfolgen wird. So steht die SPD z.B. für ein starkes Städtisches Klinikum als Maximalversorger mit Kinderklinik, für die Förderung von Kindertagesstätten und Schulen und für den sozialen Wohnungsbau. „Karlsruhe muss eine lebenswerte und soziale Stadt bleiben“, sagte Uysal unter starkem Applaus der Genossinnen und Genossen.

Wahlprogramm der SPD-Grötzingen ist online!

Die SPD-Grötzingen bittet um Ihre Stimme am 9. Juni 2024 für eine starke SPD-Fraktion im Ortschaftsrat. Das vollständige Wahlprogramm mit zehn Handlungsfeldern für ein soziales Grötzingen kann hier auch als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Unsere Liste für den ortschaftrat finden Sie hier.

Grötzingen
Gestern. Heute. Morgen!
SPD.

Liebe Grötzingerinnen, liebe Grötzinger,

uns liegt ein soziales Grötzingen am Herzen: Wir kämpfen für bessere Kinderbetreuung und eine gute Schule in unserem Ort und für Verkehrs- und Sanierungsprojekte, die auch die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren im Blick hat. Wir wollen Klimaschutzprojekte umsetzen, um unseren Lebensraum für nachfolgende Generationen zu erhalten. Zugleich muss Wohnen und Heizen auch in Grötzingen bezahlbar sein. Personen mit Migrationsgeschichte wollen wir bei uns integrieren und gemeinsam mit ihnen Chancen ausloten, wie gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden kann. Kultur ist für uns ein sehr wichtiges Gut, das unser Malerdorf über alle Generationen zusammenrücken lässt. Und damit unser Gemeinschaftsgefühl als Grötzingerinnen und Grötzinger erhalten bleibt, stehen wir für die Förderung von ehrenamtlichem Engagement und Bürgerbeteiligung.

Die Grötzinger SPD bittet um Ihre Stimme für den Ortschaftsrat, damit wir den Dialog mit der Stadt- und Ortsverwaltung weiterführen können und gemeinsam die besten Lösungen für Grötzingen finden. Dies werden wir auch in Zukunft mit Karen Eßrich als Ortsvorsteherin angehen, weil sie gezeigt hat, wie guter Bürgerdialog geht und Zukunftsprojekte professionell gemanagt werden. Mit ihr ist das Amt der Ortsvorsteherin in den besten Händen und damit vor Populismus am besten geschützt. Im ständigen Austausch mit den Gemeinderatsmitgliedern der SPD insbesondere mit dem Mitglied unseres SPD-Ortsvereins Sibel Uysal wollen wir Grötzinger Interessen weiter in den Karlsruher Gemeinderat einbringen.

Mit den Grötzinger Bürgerinnen und Bürgern suchen wir den Dialog zu den Themen, die der Bevölkerung am Herzen liegen. Wir wollen nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern kluge inhaltliche Politik machen. Transparenz und der Kampf gegen den Rechtsruck sind dabei unsere wichtigsten Prinzipien.

1. Familien und Bildung

Wir setzen uns für einen schnellen Ausbau der Grötzinger Kitas ein. Der Ort braucht dringend mehr Ganztagesbetreuungsplätze. Konkret treiben wir den Bau der Kita ‚Am Ringelberghohl‘ voran und drängen auf ein Konzept für die Sanierung der Kita ‚Am Kegelsgrund‘. Über den Gemeinderat setzen wir uns für eine Ausbildungsoffensive ein, da Grötzingen mehr Erzieherinnen und Erzieher braucht. Die Qualität der pädagogischen Arbeit der Kitas muss gesichert und fortgeführt werden. Insbesondere zur Förderung sprachlicher Entwicklung benötigen wir speziell geschulte Kräfte in den Kitas. Auch die Grötzinger Tagesmütter sollen in ihrer Arbeit gestärkt werden. Sie sind ein wertvoller Baustein im kindgerechten Betreuungsangebot des Ortes. Wer sein Kind nicht in den Kleinkindergruppen der Kitas unterbringen kann oder möchte, findet bei den Tagesmüttern eine liebevolle, familiäre Betreuungsalternative. Damit diese auch langfristig weiter angeboten werden kann, setzten wir uns für eine faire Bezahlung der Tagesmütter sowie geregelte Arbeitszeiten ein. Grötzingen ist Standort einer erfolgreichen Gemeinschaftsschule. Das ganztägige Konzept der Gemeinschaftsschule ist das Zukunftsmodell für die Grötzinger Grundschule. Alle Kinder,

  • ob nun aus Familien mit großem oder kleinem Geldbeutel,
  • ob mit oder ohne Migrationsgeschichte,
  • ob mit einem Elternteil oder in einer Großfamilie lebend,

erhalten so die gleichen Chancen, an Bildung und kulturellen sowie sportlichen Angeboten teilzuhaben. Die Ausgestaltung der Ganztagesbetreuung muss im Dialog mit den Eltern sowie den Lehrkräften erfolgen. Auch die Vereine und andere Anbieter von sportlichen oder musikalischen Angeboten sollen in die Planung miteinbezogen werden. Eine gute Schule umfasst für uns auch

  • kostenlosen Nachhilfe- und Förderunterricht,
  • ausreichende Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sowie
  • ein regionales und gesundes Mensaessen.

Kommune und Land sind gefragt, die Bedingungen für eine gelungene schulische Entwicklung finanziell zu ermöglichen. In der Bildung liegt für uns der Schlüssel auch zu einer gelungenen Integration. Über den Ortschaftsrat wollen wir Projektideen einbringen, die zur besseren Teilhabe von Personen mit Migrationsgeschichte beitragen. 

Grötzingen verfügt über viele, abwechslungsreiche Spielplätze. Wir setzen uns für deren Erhalt und zeitgemäße Sanierung ein. Dabei sind uns inklusive Spielangebote, wie wir sie zum Beispiel auf dem Spielplatz an der Weingartner Straße beantragt und erhalten haben, eine Herzensangelegenheit. Auch die ausreichende Beschattung an heißen Tagen und Wasserspielelemente zur Abkühlung sind uns wichtig.

2. Sanierung Ortsmitte

Die SPD begrüßt ausdrücklich wie die Neugestaltung der Grötzinger Ortsmitte erfolgt:

  • Es ist richtig, die Schultheiß-Kiefer-Straße im Bereich des Rathausplatzes verkehrsfrei zu machen und damit diesen zentralen Platz weiter aufzuwerten,
  • weitere Zugänge zur Pfinz zu schaffen, die zum Verweilen einladen.
  • Der Niddaplatz wird sinnvoll als Ortsmitte neugestaltet. Dazu gehören die Grünfläche sowie eine abschließende Bebauung nach Süden, die den geschlossenen Platzcharakter stärkt. Zugleich ist es ist wichtig, dass wegfallende Dauerparkplätze durch Kurzzeitparkplätze ersetzt werden, die z.B. für den Einkauf oder Arztbesuch notwendig sind.
  • Ein neuer Straßenbelag wird die Ortsmitte für Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer machen und den barrierefreien Zugang zu den Geschäften, den Rathäusern sowie dem Herbert-Schweizer-Haus Begegnungsstätte Grötzingen ermöglichen.
  • Der Bereich Farrenstall und das Areal rund um den Laubplatz bieten ein großes Potential, das entwickelt werden muss, z.B. für Wohnungen, Kreativwerkstätten oder familien- und seniorenfreundliche Gastronomie.

Die SPD-Grötzingen steht für höhere Lebensqualität und ein vitales Leben im Ortszentrum.

3. Wohnen & Bauen

Wir setzen uns für die Schaffung von günstigem Wohnraum ein, z.B. durch eine Baugemeinschaft im Neubaugebiet Junge Hälden. Leider gibt es in Grötzingen wenige ausgewiesene Bauflächen. Dennoch muss barrierefreier Wohnraum geschafft werden. Dies betrifft insbesondere die anstehende Sanierung des Farrenstalls, die Bebauung des Parkplatzes am Niddaplatz sowie das Gelände des jetzigen Bauamtes. Ein weiteres Grundstück, das mit dem neuen Bäderkonzept umgewidmet wird, ist das Hallenbad Grötzingen. Durch die zentrale Lage ist dieses Grundstücks gut geeignet, um ein großes Kinder- und Jugendzentrum mit zusätzlicher Sporthalle zu schaffen, das Betreuungsräume für eine Ganztagesgrundschule bzw. die Kinder- und Jugendarbeit in Grötzingen schafft.

4. Ökologischer & klimagerechter Umbau

Das Projekt Energiequartier Grötzingen bewerten wir als großen Erfolg. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger konnten sich über die energetische Sanierung ihrer Häuser informieren und entsprechende Fördertöpfe kennenlernen. Die Ortsverwaltung wiederum ist auf dem Weg zu einer klimaneutralen Beheizung: Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Herbert-Schweizer-Haus Begegnungsstätte Grötzingen ist das erste große Projekt der BürgerEnergie Karlsruhe (BEnKA).

Herausforderungen bleiben aber weiterhin bestehen: Die SPD-Grötzingen beobachtet sehr genau, wie die Stadt-Karlsruhe ihrer gesetzlichen Wärmeplanung nachkommt. Grötzingen braucht Klarheit in Bezug auf Nah- und Fernwärme, denn zum Beheizen sind viele Einwohnerinnen und Einwohner weiterhin auf fossile Brennstoffe angewiesen. Viele Wohnungen werden zudem noch mit Nachtspeicherwärme geheizt. Hier drängt die Fraktion auf weitere attraktive städtische Förderungen, die den Bürgerinnen und Bürgern den klimafreundlichen Umstieg ermöglichen. In Grötzingen ist im Zeichen des Klimawandels ökologisch noch einiges zu tun:

  • Alternativen zum Auto müssen durch geeignete Verbindungswege für Fußgänger und Radfahrer gefördert werden. Flankiert von einem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (z.B. durch On-Demand-Lösungen), ausreichenden Parkplätzen für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger sowie einer eindeutigen Ausweisung der vorhandenen, zentralen Parkmöglichkeiten und sicheren Fahrradabstellplätzen.
  • Der Hochwasserschutz muss verbessert werden, z.B. durch die die klimagerechte Aufwertung von Grünanlagen und Berücksichtigung des Starkregenrisikos in der Ortschaft.
  • Die Umsetzung von Energiestandards im städtischen Wohnraum an gesetzliche Vorgaben hat eine sehr wichtige Vorbildfunktion.
  • Wir fordern ein Glyphosatverbot auf allen Flächen in Grötzingen sowie den Ausbau der Blühwiesen.
  • Grötzingen muss stärker im Hitzeaktionsplan der Stadt Karlsruhe zum Schutz insbesondere von Senioren und Familien berücksichtigt werden. Grötzingen wird eine zentrale Rolle bei der Ausweisung von „kühlen Orten“ einnehmen. Dies muss so organisiert werden, dass die Wälder und der See nicht überlastet werden.

5. Mobilität & Verkehr

Die Verkehrswende kann auch in Grötzingen nur mit einem starken öffentlichen Nahverkehr gelingen. Daher setzten wir uns für einen On-Demand-Bus ein, der individuell angefordert werden kann. Das Angebot erschließt auch Straßenzüge, die bisher nicht von der KVV angefahren werden. Insbesondere Seniorinnen und Senioren bleiben hierdurch mobil und Autofahrerinnen und Autofahrer erhalten eine starke Alternative, um bei Besorgungen in der Ortsmitte auf den PKW verzichten zu können.

Die SPD-Grötzingen setzt sich für den Ausbau der öffentlichen E-Ladestruktur ein. Zudem fordern wir, dass der Carsharing-Fahrzeug-Pool durch Elektroautos ausgebaut wird. Zudem müssen Leihräder in Grötzingen anhand flexibler Zonen zur Verfügung gestellt werden.

6. Kultur

Einzig und allein Grötzingen erfüllt in Baden-Württemberg die engen Kriterien, um als europäische Künstlerkolonie anerkannt zu werden. Wir unterstützen Ortsvorsteherin Karen Eßrich in ihrer Zusammenarbeit mit anderen Künstlerkolonien und der Zusammenarbeit mit Karlsruher Kulturinstitutionen!

Die Profilierung von Grötzingen als Kulturstadtteil muss mit vereinten Kräften und mit der Stadt vorangetrieben werden. Ein zentrales Anliegen ist die erneute Rettung des Schlosses Augustenburg, das einer Nutzung zugeführt werden soll, die sowohl bezahlbaren sowie sozial gebundenen Wohnraum, als auch kulturelle Veranstaltungen ermöglicht.

Die Umsetzung der Strategien und Maßnahmen des Stadtteilkulturkonzeptes gemeinsam mit den hier ansässigen Künstlerinnen und Künstlern und den einschlägigen Vereinen erreichen wir durch

  • die Förderung der Grötzinger Kulturschaffenden,
  • die Erschließung neuer und bezahlbarer Räume für Kultur (Theater, Ausstellungen, Atelierräume usw.),
  • die Planung eines Gründerzentrum Kunst – Handwerk – Natur,
  • regelmäßige Ausstellungsmöglichkeiten für Kunstschaffende aus Grötzingen und euroArt-Mitgliedern in adäquaten Räumlichkeiten
  • verstärkte Marketingmaßnahmen und Förderung des Stadtteil-Tourismus, die Sicherung und Förderung des Brauchtums sowie Projekten zur Mundart.

7. Vereine & ehrenamtliches Engagement

Durch die Pandemie, aber auch durch die gesellschaftliche Entwicklung haben Vereine heute Probleme, ehrenamtliche Mitarbeitende zu gewinnen. Unser Ziel ist die Erhaltung und Stärkung der Vielfalt unserer Vereinslandschaft in Grötzingen, z.B. durch die Förderung einer hauptamtlichen Kraft, die Vereine bei Aufgaben wie Mitgliederverwaltung und Buchführung entlastet. Attraktive Nutzungsentgelte und Nutzungsmöglichkeiten für das Herbert-Schweizer-Haus Begegnungsstätte Grötzingen sind eine wichtige Voraussetzung für das Grötzinger Vereinsleben. Auch zukünftig müssen vereinsübergreifende Veranstaltungen wie zum Beispiel die Kulturmeile möglich sein. Für uns ist die Arbeitsgemeinschaft der Grötzinger Vereine (ARGE) eine starke Interessenvertretung nach außen und gegenüber der Ortsverwaltung, die wir unbedingt brauchen. Die SPD-Grötzingen setzt sich zudem für die Pflege und Weiterentwicklung des Sportparks Grötzingen ein.

8. Bürgerbeteiligung & Stärkung des Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung

Die Bürgerbeteiligung wurde durch unsere Orstvorsteherin Karen Eßrich gemeinsam mit der SPD-Fraktion intensiv vorangetrieben: Es wurden regelmäßige Fragestunden im Ortschaftsrat eingeführt, Sprechstunden der Ortsvorsteherin angeboten und Bürgerversammlungen zu wichtigen Themen (z.B. zur Sanierung der Ortstmitte) abgehalten. Zukünftig wollen wir

  • eine zeitgemäße und bürgernahe Überarbeitung des Eingliederungsvertrags voranbringen,
  • das Anhörungs- und Entscheidungsrecht des Ortschaftsrats stärken,
  • eine ausreichende Bereitstellung von Personal und Finanzmittel für die Verwaltung der Ortschaft nach städtischen Standards sicherstellen,
  • die Ortsvorsteherin bei der weiteren offenen und transparenten Modernisierung der Verwaltung unterstützen,
  • schnellere und schlankere Entscheidungsfindungen bei den in Grötzingen geplanten Projekten,
  • uns auf die unterschiedlichen Wohngebiete in Grötzingen fokussieren,
  • in Quartiersgesprächen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern soziale und generationengerechte Quartiersentwicklung vorantreiben.
  • Partizipation von Kindern und Jugendlichen durch geeignete Beteiligungsformen ermöglichen,
  • die Digitalisierung und die zugehörige Infrastruktur in Grötzingen voranbringen.

9. Barrierefreiheit

Wir haben bereits Vieles für barrierefreie Wege in Grötzingen erreicht. Künftig ist uns wichtig:

  • die vorrangige Erneuerung des Belags im Fußgängerbereich vor dem Herbert-Schweizer-Haus Begegnungsstätte Grötzingen sowie weiterer Straßen und Wege,
  • die barrierefreie Gestaltung der verbliebenen Bushaltestellen,
  • weitere behindertengerechte Toiletten in der Schulsporthalle,
  • der barrierefreie Zugang zum Baggersee.
  • die Schaffung von mehr barrierefreiem Wohnraum in Grötzingen, z.B. bei der Bebauung des Niddaplatzes.

Besonders kritisch sehen wir die unzureichende Barrierefreiheit am Bahnhof Grötzingen. Die Einstiege sowohl in Richtung Stadtmitte als auch in Richtung Pfinztal sind nicht barrierefrei, der Übergang zum S-Bahnverkehr in Richtung Söllingen ist weder barrierefrei noch verkehrssicher.

10. Soziales & Teilhabe

Die SPD-Grötzingen setzt sich insbesondere auch für alle Menschen ein, die Unterstützung bedürfen. Bürgerinnen und Bürger mit geringen Einkommen brauchen mehr Teilhabe bei den Entscheidungsprozessen im Ort und in der Stadt:

  • Wir begrüßen die Trainingswohnung sowie die Berufsschulstufe in Grötzingen (BiG) und wünschen uns weitere solche Projekte, die eine Bereicherung für den Ort darstellen.
  • Die Entwicklung von generationsgerechten und inklusiven Quartieren unter der Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte wollen wir vorantreiben.
  • Ein inklusives Mehrgenerationenhaus gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Sozialträger und Ehrenamtlichen muss gemeinsam angegangen werden.

Nicht zuletzt ist altersgerechtes und bezahlbares Wohnen ein wichtiger Baustein für die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am Leben in Grötzingen. Wir setzten uns dafür ein, dass einerseits Förderprogramme hierzu bestmöglich genutzt werden. Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass wir auf die Bedarfe der älteren Bürgerinnen und Bürger eingehen. Das gilt insbesondere für die Pflege. Hier braucht Grötzingen besseren Zugang zu Informationen für Betroffene und Angehörige. Stationäre und mobile Pflege in unserem Ort müssen gestärkt und ausgebaut werden. 

SPD-Grötzingen: Gestern. Heute. Morgen!

Eine starke SPD in Grötzingen hat Tradition: Dem Sozialdemokraten Herbert Schweizer ist es als Bürgermeister und Ortsvorsteher einst gelungen, Grötzingen vom Industriestandort zu einem begehrten Wohnort zu verwandeln. Karen Eßrich ist es als aktuelle Ortsvorsteherin gelungen, mit der Ortskernsanierung einen Prozess einzuleiten, wie Grötzingen sich ökologisch weiterentwickeln kann. Ihrem Engagement ist es mit Unterstützung der SPD zu verdanken, dass wichtige Projekte zum Klimaschutz eingeleitet oder umgesetzt wurden.  Dank ihrer Initiative ist Grötzingen heute anerkanntes Mitglied im Kreis der europäischen Künstlerkolonien EuroArt und hat ein eigenständiges Stadtteilkulturkonzept. Gemeinsam mit Karen Eßrich wollen wir auch in Zukunft Grötzingen als lebens- und liebenswerten Ort erhalten und weiterentwickeln.

Wählen Sie am 9. Juni die SPD-Grötzingen in den Ortschaftsrat für eine traditionsbewusste und moderne Fraktion und für ein soziales Grötzingen!

Unsere Liste für eine starke SPD-Fraktion im Ortschaftsrat

Auf der Mitgliederversammlung wurde mit sehr großer Mehrheit unsere Liste für den Ortschaftsrat gewählt:

Platz 1: Egon Siegrist

Platz 2: Lisa Benz-Cassarino

Platz 3: Niels Dürr

Platz 4: Elke Mühlbauer

Platz 5: Kurt  Fischer

Platz 6: Jessica Tajeri Roman

Platz 7: Klaus Schoo

Platz 8: Nicole Kritzer

Platz 9: Olcay Uysal

Platz 10: Sandra Dürr

Platz 11: Matthias Irmscher

Platz 12: Andrea Westphal

Platz 13: Frank Kölmel

Platz 14: Silke Bergerhoff

Platz 15: Andreas  Hirsch-Weber

Platz 16: Sigrid Köster

Platz 17: Peter Sanders

Platz 18: Detlef Stutter

Platz 19: Hartmut Schmeck

Wir danken den Kandidat:innen und freuen uns auf einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf!

Unsere Kandidat:innen für den Gemeinderat

Unsere Kandidatinnen für den Karlsruher Gemeinderat:

Listenplatz 3: Sibel Uysal

Listenplatz 39: Sandra Dürr

Im „Begegnungshaus Grötzingen – Herbert Schweizer Haus“ fand gestern die MV der Karlsruher SPD statt. Wir sind nicht nur stolz darauf, dass in Grötzingen die Kandidat:innen der SPD gewählt wurden sondern vor allem auch, dass Grötzingen sehr stark auf der Liste vertreten ist!

Wir freuen uns auf einen spannenden und erfolgreichen Wahlkampf mit euch!

JHV: Neuer Vorstand gewählt!

Der neue Vorstand wurde auf der Jahreshauptversammlung (JHV) des SPD-Ortsvereins Karlsruhe-Grötzingen am 29.09.2023 gewählt.

Neuer Vorstand der SPD-Grötzingen gemeinsam mit Sibel Uysal am 29.9.23 auf der JHV, Foto/Text: U-S

Froh gestimmt und mit neuem Enthusiasmus geht der SPD-Ortsverein in diese JHV mit Neuwahlen des Vorstands. Im vergangenen Jahr war die Umbenennung/Namensergänzung „Herbert-Schweizer-Haus“ der Begegnungsstätte Grötzingen ein wichtiger Erfolg. Ebenso die Festschrift und das Gedenken zum 100sten Geburtstag des Namensgebers. Jetzt muss weiterhin auf eine würdige Beschilderung des Hauses hingearbeitet werden.

Eine erfolgreiche Veranstaltung war die mit Franz Baumann zur Klimathematik, die auch bei Gemeinderatsmitgliedern und Nicht-Grötzingern Anklang fand. Im April fand ein Workshop zu den Themen, die weiterhin bespielt werden sollen, statt.

Ein Sommerfest beim Naturfreundehaus wurde gesellschaftliches Ereignis des Ortsvereins. Hort und Schule bleiben weiterhin heiße Themen des Ortsvereins, ebenso die Sanierung der Ortsmitte (Bebauung, Verkehr, Parkplätze). Und: es bleibt uns ein wichtiges Anliegen, dass Karen Eßrich weiterhin im Amt der Ortsvorsteherin gehalten wird!

Die SPD Grötzingen lädt ein: Vortrag und Diskussion mit Dr. Franz Baumann

11.02.2023 | Nach dem Pariser Abkommen von 2015 gab es noch viele Stimmen, die verneinten, dass die Erderhitzung menschengemacht ist und die sie als ein Naturphänomen verharmlosten.  Diese Frage ist inzwischen – außerhalb des AfD-Spektrums – kategorisch beantwortet.  Sehr viel hat sich getan und geklärt, was aber die Krisenszenarien nicht freundlicher hat werden lassen.

Die Verneinung des Problems wich seiner Verschleppung. Was sind die Herausforderungen und Krisenszenarien der nächsten Jahre und was die Chancen und Grenzen multilateraler Diplomatie, besonders der Vereinten Nationen?

Der SPD Ortsverein Grötzingen lädt hierzu ein zum Vortrag mit Dr. Franz Baumann mit anschließender Diskussion:

Klimadiskussion 2023: Die Spreu und der Weizen

Mittwoch, 22. Februar 2023, 19 Uhr
im Niddaraum der Begegnungsstätte Grötzingen,
Niddastraße 9, 76229 Karlsruhe


Unser Referent:

Dr. Franz Baumann arbeitete 35 Jahre für die Vereinten Nationen, in vier Städten auf drei Kontinenten.  Als Beigeordneter Generalsekretär war er bis Ende 2015 Sonderberater für Umweltfragen und Friedensmissionen.  Danach bis 2021 Gastprofessor an der New York University.

Er ist Vizepräsident des Wissenschaftsrats des Systems der Vereinten Nationen (Academic Council on the United Nations System) sowie Mitglied des Herausgeberrats von Environment: Science and Policy for Sustainable Development, des Fachkollegiums von Scientists for Future (S4F) und des Beirats des Zentrums für UN-Studien an der Buckingham University (England). Seine Promotion in afrikanischer Politökonomie war an der Carleton University in Ottawa, Kanada.

Gedenken an Herbert Schweizer

29.01.2023 | Herbert Schweizer, ehemaliger Bürgermeister und Ortsvorsteher von Grötzingen und eine Schlüsselfigur der Ortsentwicklung vom Industriestandort zum lebenswerten Wohnort, wäre gestern 100 Jahre alt geworden.

Nach seiner Wahl zum Bürgermeister am 30. Januar 1966 begann er mit der Verwandlung von Grötzingen vom Industriestandort zu einer wirtschaftlich starken Gemeinde mit hohem Wohnwert. Mehr als 20 Bebauungspläne und eine zeitgemäße Infrastruktur mit Schulerweiterung einschließlich Turn- und Sporthalle, Hallenbad, Feuerwehrerweiterungsbau sowie zwei Kindergärten sind in seiner Amtszeit entstanden.

Die Grötzinger SPD legte einen Kranz nieder und gedachte Schweizer. Auch Ortsvorsteherin Karen Eßrich nahm an der Kranzniederlegung teil und würdigte Schweizers Verdienste für die Ortschaft Grötzingen.

Anlässlich des 100-jährigen Geburtstags von Herbert Schweizer möchten wir als SPD-Ortsverein Grötzingen mit einer Veranstaltung an sein Wirken erinnern und in Ehren halten. Zudem finden Sie auf unserer Sonderseite weitere Informationen und eine Festschrift.

Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Grötzingen

Am vergangenen Donnerstag fand in der Begegnungsstätte Grötzingen die
Mitgliederversammlung des Ortsvereins der SPD statt.

Der 1. Vorsitzende Niels Dürr freute sich, dass er rund 25 Mitglieder begrüßen durfte. Entschuldigt waren Gemeinderätin Sibel Uysal sowie Ortsvorsteherin Karen Eßrich.

Bevor der Ortsverein in eine Vielzahl an spannenden politischen Themen einsteigen konnte, gedachte der Ehrenvorsitzende Kurt Fischer der Toten. Besonders betroffen waren Vorstand und Fraktion über den Tod Bernd Jägers, den viele Mitglieder als politischen Menschen und sorgfältigen Schatzmeister in Erinnerung haben.

Im Namen der Fraktion referierte Fraktionsvorsitzender Egon Siegrist über die eigenen Anträge sowie aktuelle Themen im Ortschaftsrat. Ein Schwerpunkt innerhalb der Fraktion ist die Familienpolitik: Insbesondere an der Grundschule fehle es nach wie vor an einer Perspektive für die Nachmittagsbetreuung bzw. Ganztagesgrundschule. Im laufenden Jahr musste der Hort sehr kurzfristig seine Platzkapazität erweitern, um der hohen Nachfrage nach Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Ab 2026 haben die Eltern ein Recht auf eine Ganztagesbetreuung in der Grundschule. Hier freut sich die Fraktion über die Ernennung des neuen Schulrektors, Herrn Supper und die Impulse, die er in der Debatte setzen wird. Auch die Jugendlichen waren im Blickpunkt der Fraktion. Diese benötigen in Grötzingen einen Platz, an dem sie sich treffen können, ohne die Anwohner zu stören. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück läuft derzeit.

Auch in Sachen Mobilität setzt sich die Fraktion für die Grötzinger Bürgerinnen und Bürger ein. So wurde eine Ladestation für Elektroautos beantragt und auf die mangelnde Verkehrssicherheit am Grötzinger Bahnhof hingewiesen. Weiterhin setzt sich die Fraktion für den S4 Eilzughalt am Grötzinger Bahnhof ein. Hierzu hat sich Siegrist aktuell an den Nahverkehr Baden-Württemberg sowie ProBahn Baden-Württemberg gewandt. Für einen sog. „Bus on demand“, den Bürger an verschiedenen Haltepunkten bei Bedarf anfordern können, setzt sich die Fraktion ebenfalls ein. Einen Wandel soll es auch in der Mitte Grötzingens geben. Dürr appellierte, das Sanierungsgebiet auch als Chance zu sehen. Grötzingen soll klimaneutral werden und auch zukünftigen Generationen eine lebenswerte Heimat sein.

Viel Unverständnis äußerten die Mitglieder über die weiteren Verzögerungen beim Neubaugebiet „Junge Hälden“. Die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anke Karmann-Woessner, wird in einer Ortschatfsratsitzung hierzu sprechen.

Auch der Erhalt des Schlosses Augustenburg ist der Fraktion und den Mitgliedern ein Anliegen. Kritisch wurden auch die Pläne der Stadt zum Verkauf von städtischen Wohnungen und dem Karl-Martin-Graff Haus gesehen.

Nach der Entlastung des Vorstandes gab die 2. Vorsitzende, Silke Bergerhoff, ihren Rücktritt bekannt. „Aus persönlichen Gründen möchte ich mich vorerst aus der aktiven Parteiarbeit zurückziehen. Ich bleibe selbstverständlich im Ortschaftsrat und auch weiterhin als aktives Mitglied im Ortsverein.“ Dürr dankte Bergerhoff für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihr gutes Gelingen der privaten Aufgaben.

Für die Kreisdelegiertenkonferenz wurden Karen Eßrich, Meri Uhlig, Sibel Uysal und Ronja Schwarz gewählt. Ersatzdelegierte sind Silke Bergerhoff, Niels Dürr, Florian Breier, Klaus Schoo und Egon Siegrist.

SPD Ortsverein Grötzingen trauert um Bernd Jäger

Der SPD Ortsverein Karlsruhe-Grötzingen trauert um sein langjähriges Mitglied Bernd Jäger, der am 20.07.2022 überraschend verstarb.

Der Tod unseres Genossen und Freundes Bernd Jäger, einem sozialdemokratischen Urgestein, welches noch bis 2021 aktiv in seiner Funktion als Kassierer unseres Ortsvereins mitwirkte, reißt eine große Lücke in unseren Ortsverein. Seine fröhliche, norddeutsche Art, seine Zuverlässigkeit und Lebensfreude haben unsere Treffen immer bereichert und werden uns fehlen.

Wir werden Bernd stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen schweren Tagen seinen Hinterbliebenen.

Niels Dürr, 1. Vorsitzender SPD-Ortsverein Grötzingen

Das Nordlicht im Süden ist leider erloschen. Hiermit senden wir Dir, lieber Bernd, einen letzten stillen Gruß.

Bernd Jäger
*1946 ✝2022

Barrierefreier Spielplatz Weingartener Straße

Spielplätze sind Begegnungsorte, an denen sich Menschen unterschiedlichster
Altersgruppen und verschiedener Gesellschaftsschichten mit ihren Kindern treffen. Dabei wird Kindern mit einer Behinderung die Möglichkeit, unbeschwert zu spielen, aufgrund ihrer körperlichen oder geistigen Einschränkungen oft verwehrt.

Die Um- bzw. Neugestaltung des Spielplatzes an der Weingartener Straße bietet uns die Chance, den Inklusionsgedanken bereits im frühen Kindesalter zu berücksichtigen.

Nachdem bekannt wurde, dass der Spielplatz an der Ecke Bruchwaldstraße / Weingartener Straße saniert werden sollte, stellte die SPD-Ortschaftsratsfraktion nachfolgenden Antrag:

Im Rahmen der Um- bzw. Neugestaltung des Spielplatzes an der Weingartener Straße soll bei der Planung barrierefreies Spielgerät berücksichtigt werden, damit Kinder mit Handicap auch für sie geeignete Spielgeräte vorfinden.

Nachdem die Ausbildungsgruppe des Gartenbauamtes über den Winter 2021 / 2022 den Spielplatz den Ausbau und die Gestaltung der Anlage bewerkstelligte ist der Spielplatz jetzt wieder freigegeben. Kinder und Eltern finden nun neben den bekannten wiederaufbereiteten Spielgeräten eine Vogelnestschaukel, einen rollstuhlgerechten Sandspielkasten und ein sicheres Karussell.

Es wäre schön, wenn diese Vorgehensweise ist bei der Erneuerung aller Spielplätze
beachtet würde.